Klangfusion

Klangfusion: Neue Wege der musikalischen Interaktion und Entdeckung – Eine emotionale Reise durch neue Klänge, Instrumente, Improvisation und Kompositionen.

Der Förderverein für steinklang-musik plant, im Rahmen eines neuen Projekts namens „Klangfusion: Neue Wege der musikalischen Interaktion und Entdeckung”, drei Konzerte rund um die Thematik der Steininstrumente und Steinmusik zu organisieren. Diese Konzerte sollen in Basel stattfinden und werden vom Verein ausgerichtet, welcher sich seit Jahren für die Verbreitung von Steinklanginstrumenten einsetzt.

Die drei geplanten Konzerte werden eine vielfältige Palette von Musik präsentieren, die sich um Lithophone, Kompositionen und Improvisationen dreht. In jedem Konzert werden wir die Kreationen von renommierten Komponisten wie Fritz Hauser, Mathias Steinauer (The Stone Alphabet) und Dominik Dolega (Everything is true) hören können.

Die Konzerte knüpfen an den Erfolg der fünfjährigen Konzertreihe „Steinklang im Dialog” im neuestheater.ch in Dornach an. Das Ensemble in Residence, „The Stone Alphabet”, setzt sich intensiv für die Weiterentwicklung und Verbreitung von Schweizer Lithophonen und originärer Steinklang-Musik ein. Die Konzerte dienen nicht nur als musikalische Darbietungen, sondern auch als Plattform, um Steininstrumente und ihre Möglichkeiten erlebbar zu machen. Der Förderverein Steinklang-Musik präsentiert und entwickelt die Geschichte der Schweizer Steininstrumente weiter. Dominik Dolega hat als Organisator und musikalischer Leiter in Basel bereits bekannte MusikerInnen eingeladen. Die Konzerte werden durch Instrumentenpräsentationen, interaktive Einbindungen des Publikums und eine Instrumentenausstellung ergänzt.

„Trommel, Stein, Musik”

Eine fesselnde Veranstaltung, die von den Schlagzeugern Fritz Hauser und Dominik Dolega präsentiert wird. Diese einzigartige Performance bietet einen Dialog über Schlaginstrumente, der Generationen und Musikliebhaber gleichermaßen anspricht. Fritz Hauser und Dominik Dolega teilen eine tiefe Leidenschaft für Percussioninstrumente jeglicher Art. Von traditionellen Trommeln und Becken bis hin zu unkonventionellen Elementen wie Klangsteinen und Lithophonen wird das Programm die Vielfalt dieser Instrumente aufzeigen.

Die Veranstaltung wird in zwei Teilen präsentiert: Im ersten Teil nehmen die Künstler das Publikum mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Percussion, mit Einführungen, Instrumentenerklärungen und individuellen Kompositionen. Im zweiten Teil erwartet die Zuschauer eine fesselnde Performance sowie eine mitreißende Duo-Improvisation.

„Trommel, Stein, Musik” lädt Menschen jeden Alters und Hintergrunds dazu ein, sich von den vielfältigen Klängen und Rhythmen der Percussion inspirieren zu lassen. Diese etwa 100-minütige Veranstaltung verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle, die sich für Musik, Kultur und die Kunst des Trommelns begeistern können.

„Everything is true”

Der zweite Teil, „Everything is true”, ist gleichzeitig eine Plattentaufe. In den Kompositionen und Improvisationen findet ein Dialog zwischen Musikern mit verschiedenen kulturellen Einflüssen statt, die sich mit Steingefäßen auseinandersetzen müssen. Dazu werden nicht nur Lithophone, sondern auch Streichinstrumente aus Metall benötigt.

„Everything is true” ist ein Album von Dominik Dolega mit persönlichem und sentimentalem Charakter, in dem sich verschiedene Musikstile, Einflüsse aus verschiedenen Kulturen sowie zeitgenössische, orchestrale und elektronische Musik vermischen. Das Instrumentarium ist ebenso vielfältig und umfasst akustische, elektronische und sogar ungewöhnliche Instrumente wie Lithophone oder Prototypen von Streichinstrumenten wie dem Bassdesmophon. Diese Kombination schafft zeitlose Stücke von außergewöhnlichem Klang und Farbe. Die meisten Stücke auf dem Album wurden als Duette aufgenommen, was den eingeladenen Musikern die Möglichkeit gibt, verschiedene Klänge der Lithophone zu erkunden. Die Herkunft der Musiker darf nicht vergessen werden. Dieses Album vereint talentierte Musiker aus drei Kontinenten und fünf Ländern und verleiht der Musik eine vielfältige und globale Perspektive. In einem der Stücke sind die Geräusche der Stadt zu hören, da das Studio sich in der Altstadt während des Basler Karnevals befand. Wir können diese Klänge in die Aufnahme eingewoben hören. In einem anderen Stück sind ägyptische Kultureinflüsse zu erkennen, in einem weiteren sogar Werke von Chopin.

Die Veranstaltung wird in zwei Teilen präsentiert: Im ersten Teil wird eine Präsentation von Lunason (Metalinstrumenten, Bassdesmophone) und Lithophonen geboten. Im zweiten Teil werden die Kompositionen der Platte „Everything ist true” mit Musikern aufgeführt.

„The Stone Alphabet”

Die dritte Veranstaltung stellt mit „The Stone Alphabet” ein Ensemble ins Zentrum, welches ausschließlich Instrumente aus Stein bespielt und für das in den letzten Jahrzehnten einige Kompositionen bearbeitet und gschrieben wurden.

Die Musiker stellen ihr absolut einzigartiges Instrumentarium mit Hintergrundinformationen zu deren Entstehungsgeschichte und Herkunft der Steine vor. Klangbeispiele einzelner Instrumente sowie Mischklangphänomene geben den Zuhörenden einen idealen Einstieg ins unbekannte Stein-Klang-Universum. Selbstverständlich werden Fragen aus dem Publikum gerne beantwortet. Das Vorkonzert sollte mit einer Instrumentenpräsentation beginnen.

Musiker:

  • Fritz Hauser Schlagzeug
  • Dominik Dolega Percussion Lithophone, Stones, Bassdesmophone
  • Jaan Christopfe Groffe Stimme
  • Pelayo Arizzabalaga Turntables
  • Yosvany Quintero Bass Clarinet
  • Remo Schnyder Saxophon
  • Gilbert Trefzger Elektrische Gittare, 10 Seiten Lapsteel
  • Felix Perret Lithophone, Orgalitho Percusion
  • Matthias Brodbeck Lithophone, Percussion
  • Matthias Steinauer Lithophone, Tasten